24 Mar 2012

Kunst mit Kunst


Taken at Neue Nationalgalerie
18 Aug 2011

Der Klassiker - Tafel mit Landwein

11 Aug 2011

Koch mal!

[[posterous-content:pid___0]]Bisher hab ich mich hier nicht über das neue Soziale Netzwerk Google+ ausgelassen, ausser dass ich den entsprechenden Button in meine Social Kontaktmöglichkeiten eingefügt habe. Ich tummle mich da, beobachte fasziniert, wie sich eine neue Community entwickelt und wie klug die Nutzer mit den gegebenen technischen Strukturen umgehen. Klar, es gehört in der Zunft natürlich auch zum guten Ton, einen Account in dieser Plattform zu haben, wo es doch noch immer einer Einladung bedarf.

Aber bisher kann ich nur Vorteile sehen: Technisch auf hohem Niveau mit User-friendly Oberfläche und gerade die Circles haben es in sich: Machen Sie persönliche Nachrichten überflüssig, da diese durch Postoptionen in der üblichen Timeline abgefackelt werden. Sehr simpel, sehr intuitiv. Hinzu kommt das Niveau der Posts: Man hat den Eindruck, dass alle User froh sind, eine Community zu haben, in der man sich niveauvoll über Dinge austauschen kann.

Soweit so google. Und jetzt gibt es schon eine erste kleine Erfolgsstory, die vor allen Dingen zeigt, was für ein Potential in Social Media generell und Google+ im Besonderen steckt: Lee Allison ist eigentlich Technologie Berater und Google+ Nutzer. Der hat einfach das Google+ Feature Hangouts genutzt, um mit dieser Video Chat Funktion eine eigene Kochshow zu etablieren - die schließlich in sein Start Up Unternehmen The Social Skillet gemündet ist. Der eh begeisterte Hobbykoch hatte immer schon Freunden gezeigt, wie man kompliziertere Gerichte kocht und hatte eigentlich das ganze nur mit der Video Chat Funktion vereinfacht - der Rest zeigt, wie einfach bei geeignetem Content die Multiplikation durch Social Media funktioniert.

Und was heisst das jetzt? Nun, Social Media wird immer mehr zum Massenmedium - Dienste, wie Google+ (das erst im Juni diesen Jahres gestartet ist und jetzt schon - 2 Monate später - eine solche Erfolgsstory vorweisen kann!) machen vor, dass auch "medienfremde" User zu Produzenten von massenmedientauglichen Inhalten werden können. Man muss nur die angebotene Technik mit geeignetem Content nutzen.

Für alle professionellen Medienanbieter heisst das, dass man sich dringend eine Strategie in diesen neuen Massenmedien anschaffen sollte, bevor die User solche Unternehmungen überflüssig machen, weil sie einfach flexibler und schneller sind!

Ach so, das ganze kann man in aller Schönheit im Blog der New York Times nachlesen und darauf gestoßen bin ich natürlich bei Google+ :-)

 

11 Aug 2011

Koch mal!

Koch-mal
Bisher hab ich mich hier nicht über das neue Soziale Netzwerk Google+ ausgelassen, ausser dass ich den entsprechenden Button in meine Social Kontaktmöglichkeiten eingefügt habe. Ich tummle mich da, beobachte fasziniert, wie sich eine neue Community entwickelt und wie klug die Nutzer mit den gegebenen technischen Strukturen umgehen. Klar, es gehört in der Zunft natürlich auch zum guten Ton, einen Account in dieser Plattform zu haben, wo es doch noch immer einer Einladung bedarf.

Aber bisher kann ich nur Vorteile sehen: Technisch auf hohem Niveau mit User-friendly Oberfläche und gerade die Circles haben es in sich: Machen Sie persönliche Nachrichten überflüssig, da diese durch Postoptionen in der üblichen Timeline abgefackelt werden. Sehr simpel, sehr intuitiv. Hinzu kommt das Niveau der Posts: Man hat den Eindruck, dass alle User froh sind, eine Community zu haben, in der man sich niveauvoll über Dinge austauschen kann.

Soweit so google. Und jetzt gibt es schon eine erste kleine Erfolgsstory, die vor allen Dingen zeigt, was für ein Potential in Social Media generell und Google+ im Besonderen steckt: Lee Allison ist eigentlich Technologie Berater und Google+ Nutzer. Der hat einfach das Google+ Feature Hangouts genutzt, um mit dieser Video Chat Funktion eine eigene Kochshow zu etablieren - die schließlich in sein Start Up Unternehmen The Social Skillet gemündet ist. Der eh begeisterte Hobbykoch hatte immer schon Freunden gezeigt, wie man kompliziertere Gerichte kocht und hatte eigentlich das ganze nur mit der Video Chat Funktion vereinfacht - der Rest zeigt, wie einfach bei geeignetem Content die Multiplikation durch Social Media funktioniert.

Und was heisst das jetzt? Nun, Social Media wird immer mehr zum Massenmedium - Dienste, wie Google+ (das erst im Juni diesen Jahres gestartet ist und jetzt schon - 2 Monate später - eine solche Erfolgsstory vorweisen kann!) machen vor, dass auch "medienfremde" User zu Produzenten von massenmedientauglichen Inhalten werden können. Man muss nur die angebotene Technik mit geeignetem Content nutzen.

Für alle professionellen Medienanbieter heisst das, dass man sich dringend eine Strategie in diesen neuen Massenmedien anschaffen sollte, bevor die User solche Unternehmungen überflüssig machen, weil sie einfach flexibler und schneller sind!

Ach so, das ganze kann man in aller Schönheit im Blog der New York Times nachlesen und darauf gestoßen bin ich natürlich bei Google+ :-)

14 Sep 2010

Der analog-digitale Austausch

Die stART Konferenz in Duisburg ist gerade zu Ende, das Rauschen in der digitalen Welt ist groß. Viele neue Kontakte, viele neue Eindrücke und vor allen Dingen das Wissen: Dieser Markt des Social Web professionalisiert sich minütlich. Und das sieht man mal wieder an solchen Leuchtgestalten wie Shelley Bernstein vom Brooklyn Museum: Dort wird schon seit 3 Jahren konsequent auf Social Media gesetzt. Aber dort wird auch konsequent generell auf Community gesetzt. In einem eigenen Projekt wurde dies im Anfang auch konsequent durchgesetzt - vom exklusivem Mitbestimmungsrecht bis hin zu Community Events. Das heisst, die Leute, die sich aktiv an der Social Community beteiligen, haben auch einen reellen Vorteil im analogen Leben davon: Exklusivitätswissen, Veranstaltungen und besonders: die Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft. Wenn dem so ist - und davon bin ich fest überzeugt - dann ist Social Media aber definitiv mehr als eine Fanseite bei Facebook, die Mitgliedschaft bei Twitter oder die gemeinsame Fotocommunity auf flickr. Dann gehört zu Social Media in letzter Konsequenz auch ein eventorientiertes Community Management: Eine zentrale Stelle/ Person, die nicht nur die Social Media Aktivitäten koordiniert und überwacht, sondern die auch die menschliche Komponente mit einbringt: Das Organisieren und Betreuen von Community Events. (Eine Forderung von Gerd Leonhard, dass Organisationen generell einen Social Media Manager haben sollten.) Auf diese Art garantiert man eine zentrale Ansprache - von intern und auch von extern - , die jenseits vom Geschäftsziel der jeweiligen Organisation die menschliche Komponente des Unternehmens repräsentiert - und damit letztendlich das eigentliche Geschäftsziel befeuert. Und daraus lernt man: Social Media braucht eins vor allen Dingen - eine durchdachte und koordinierte Strategie. Diese zu erstellen, braucht Unterstützung.]]>
14 Sep 2010

stART Konferenz in Duisburg

Es ist eine Alltagsweisheit: Social Media is everywhere. Für Menschen, die in diesem Bereich arbeiten, sind das Good News. Und Professionalisierung ist auch ein guter Punkt - es macht das Arbeiten leichter. Eine Sprosse dieser Professionalisierung ist sicher die stART Konferenz, die derzeit in Duisburg läuft. Hier beschäftigt man sich mit Social Media und dem Kulturbetrieb. Das ist ein Bereich, der definitiv aus dem Dornröschenschlaf harsch erwacht ist. Man hat den Public Call gehört und es gibt ein reges Interesse - und vor allen Dingen einen explodierenden Markt mit interessanten Geschäftsmodellen. Shelley Bernstein von Brooklyn Museum aus New York ist ein Leuchtturm auf dieser Konferenz: Sie zeigt in ihrem Vortrag, dass Arbeit im Social Media Bereich überaus erfolgreich sein kann, wenn man Social Media als das versteht, was es ist: Echte Kommunikation. Die Konferenz ist motivierend, macht Lust auf weitere Arbeit und lässt hoffen auf Auftraggeber, die nicht mehr von Grund auf überzeugt werden müssen. Die Instrumentarien sind da, es braucht nur noch die Bereitschaft und schon kann es eine befruchtende Sache für Organisationen werden. Und die nächste stART Konferenz ist ein MUST!]]>
14 Sep 2010

Ausleihen ist hipp - Die soziale Perspektive

Ja, ich weiß, dieser Anfang geht gar nicht, aber in Amerika gibt´s das doch schon - schon wieder. Und auch wenn ich mich damit wiederhole, finde ich diese aktuelle Entwicklung großartig: In einem Artikel der New York Times kann man die neusten Social Media Ausläufer kennenlernen - das mehr oder weniger private Ausleihen von Dingen, das private Vermieten von Räumen - kurz, eine wachsende Anzahl von Online Marktplätzen, die nicht mit kommerziellen Anbietern arbeiten. Der Autor hat sich z.B. einen kleinen iRobot Roomba, also einen Roboter Staubsauger für 10 $ ausgeliehen, um einfach mal zu sehen, wie denn so ein Ding funktioniert. Das ist ein Anwendungsbeispiel für die vielen Plattformen, die teilweise schon mit hohen Gewinnen agieren (Links im Artikel der New York Times) - andere sind z.B. Online Mitwohnzentralen, die immer verlinkt sind mit großen Plattformen wie Facebook. Dadurch hat der jeweilige Anbieter die Möglichkeit, durch Ansehen des jeweiligen Profils von Interessenten die Vertrauenswürdigkeit einzuschätzen. So entsteht auf der Seite der Anbieter die Möglichkeit, sich Anschaffungen zu refinanzieren oder sich Unterstützung beim Aufbringen von Miete zu holen und auf der Seite der Interessenten die Möglichkeit, günstig unterzukommen, oder vor eventuellen Anschaffungen Produkte ausgiebig selbst auszuprobieren. Der entscheidende Satz des Artikels steht ziemlich am Schluss: Paradoxerweise wirft uns das Netz zurück auf ein human-zentriertes Business Modell. Und genau da liegt - jenseits von Geschäftsmodellen für solche Marktplätze - die große Chance von solchen Entwicklungen im Social Media Bereich: Die eigene Plattform (die Website, das On-Air Programm, die Druckerzeugnisse ...) und damit die eigene Vertrauenswürdigkeit nutzen, um Menschen zusammenzubringen. Das ist gerade für lokal orientierte Medienunternehmen, wie Zeitungen, Lokalrundfunk etc. eine große Chance, die jenseits von Geschäftsideen eine gute Möglichkeit bieten, hinter dem eigentlichen Produkt das Unternehmen mit Community Werten aufzuladen. Wenn ein Hörer/ Leser/ User z.B. am Wochenende renovieren muss, lernt er, dass er die Plattform des Senders/ der Zeitung ... nutzen kann, um günstig an Werkzeug zu kommen. Ein Zusatznutzen für den Kunden, der mit einfachsten Mitteln recht schnell zu realisieren ist. Und der zu einem echten Marktvorteil für Ihr Unternehmen werden kann. Und wenn Sie wissen wollen wie, dann fragen Sie doch einfach nach.]]>
14 Sep 2010

Alles wissen wollen!

[/caption] Typisch für Facebook werden Neuerungen klamm und heimlich eingeführt - auch wenn Sie eigentlich  eine kleine Revolution bedeuten: Der neue Hype im Social Media Markt sind GeoTagging und ortsgebundene Statusmeldungen. Plattformen wie Foursquare oder Gowalla sind hier sicher die bedeutendsten. Immer mehr Menschen nutzen diese Portale und diese Portale haben verstanden: gegen Facebook schwer, mit Facebook geht´s. Und immer öfter erscheinen Statusmeldungen dieser Portale in meiner Facebook Timeline - auch gerne bei Twitter. Also, Menschen haben das Bedürfnis, auch mitzuteilen, WO sie sind. Und Facebook hat gezeigt, dass sie schnell und gut auf solche Trends reagieren können. Seit der letzten Woche kann man auch in der deutschen Version von Facebook selbst angeben, wo man ist und das auch für seine Freunde tun - eine Einstellung, die automatisch aktiviert ist und bei Nichtgefallen selbst im eigenen Profil abgeschaltet werden muss. (Man könnte jetzt auch eine leidenschaftliche Datenschutzdiskussion darüber anzetteln, hier soll es aber um einen anderen Aspekt gehen.) Wie man im Screenshot von David Amaro´s Seite sehen kann, ist dieses Feature im amerikanischen Update der iPhone App von Facebook bereits integriert Bei den jeweiligen Spezialplattformen sind zwar noch Zusatzfeatures zum GeoTagging vorhanden, aber das eigentliche Bedürfnis, also das freudige Ausrufen eines beherzten "Hier bin ich!" braucht keine Buttons oder Mayorships, sondern vor allen Dingen ein Publikum - und das ist bewiesenermaßen am größten auf Facebook. Und wieder einmal zeigt Facebook sein geschicktes strategisches Taktieren: Mit Facebook Connect integriert man Angebote, die man selber nicht wirklich bedienen kann (oftmals geht es hier um Content Communities) und alle andere Trends werden in das eigene Portal integriert - oder wer chattet z.B. mit seinen Kontakten noch woanders als bei Facebook? Insofern wird GeoTagging wohl in Zukunft immens an Bedeutung gewinnen, weil sich der Marktführer im Social Media Markt dafür entschieden hat. Gerade für den Vermarktungsbereich ist das ein gutes Signal - hier liegen viele Potentiale und durch Facebook wird dieses Thema einer breiten Masse nahe gebracht. P.S.: Mein App Store meldete gerade vorliegende Updates und siehe da - in der deutschen aktualisierten Version der iPhone App sind die "Orte" jetzt auch vorhanden. Also, wo sind Sie?]]>
14 Sep 2010

Und dann?

Im Urlaub hat man Zeit. Im Urlaub nimmt man Dinge anders wahr als im normalen Alltag. Direkt neben unserer Bleibe war ein Restaurant. Dieses Restaurant spielte den ganzen Tag Radio - laut. Beim Frühstück auf dem Balkon gut hörbar - der Kaffee nach dem Strand auf dem Balkon untermalt und zwischendurch auch immer wieder in Shops: Radio der Marke AC, das vor allen Dingen 80er spielt, die man doch eigentlich nicht wirklich ernsthaft noch spielen kann ("We Built This City"). Und die Moderatoren spucken solche wirklich emotionsgeladenen Musikverkaufen aus wie "Und das ist der perfekte entspannt durch den Feierabend Stau Song von Maroon 5 ..." Man stelle sich den geneigten Musikliebhaber im Geschäft seiner Wahl vor, der nach dem "perfekten entspannt durch den Feierabend Stau Song von Maroon 5" fragt. Eben! Aber, stellt man solche Überlegungen innerredaktionell an, bekommt man immer das Totschlagargument: "Das testet aber gut!" Aha!? Vielleicht wäre es sinnvoll, auch einmal andere Wege zu gehen: Was ist mit Download Charts, was ist mit Playlists, die Hörer zusammenstellen und die gevotet werden können. Die Spielarten sind woanders Gang und Gäbe - nur im deutschen Radio nicht. Dazu fällt mir eine Episode aus einem Vortrag ein, den ich mal gehalten habe: Auf meinen Punkt, dass das Steuern einer Wunschsendung zum Beispiel über einen Senderblog (heute macht man das dann eher auf facebook) nicht nur Traffic auf der Seite generiert, sondern auch ein gutes Testmittel sei, um Stimmung der Hörerschaft zu beurteilen, erbostes Aufbrausen eines anwesenden Programmverantwortlichen, der doch nie auf die bewerte Testlogik verzichten mochte. Der Anstand verbat es mir, zu entgegnen, dass es sicher sinnvoll sei, sich auf das Urteil von ca. 50 bezahlten Menschen zu verlassen, die vor allen Dingen schnell wieder nach Hause wollen. Das Problem ist doch, dass das höchste Gut des Radios, die Musik, immer und überall und fast auch für umsonst zu haben ist: Durch iPods, iPhones etc. Damit hat sich der angestammte mobile Vorteil des Radios fast ganz erledigt. Und die Frage, was kommt dann, ist nicht wirklich beantwortet. Hot-AC Sender mit jüngerem Publikum haben Social Media für sich entdeckt und damit die echte Kommunikation mit ihrer Zielgruppe - die MA Ergebnisse scheinen den Erfolg zu belegen. Und der klassiche AC Sender? Verliert, wenn er sich nicht öffnet. Und wohin dann? Nun, z.B. in Richtung Personality. Aber das heisst auch, Mut zu haben, wirkliche Personalities auszuhalten und gewähren zu lassen. Oder auch in Formate, die Interaktion zulassen und damit immer wieder Authentizität generieren. Jedenfalls scheint ein munteres "Weiter so!" nicht die Formel für die Zukunft zu sein, auch wenn es gut testet.]]>
14 Sep 2010

TV ade?

[/caption] Das Radio ist schon mehrmals tot gesagt worden - und lebt. Dezimiert, aber mit festem Platz. Und jetzt fangen die Auguren an, den Todesgesang auf das TV zu singen - mit mannigfaltigen Strophen. Die Bitkom hat studiert und rausgefunden, dass jeder 2. Internetnutzer auch Angebote des IP-TV´s nutzt. Das heißt, Menschen, die sich im Netz bewegen, schauen sich da auch - also jeder 2. - Filme an. Damit ist natürlich vor allen das Gucken von kurzen Videoschnipsel gemeint, die z.B. gerne auch auf der jeweiligen Social Media Plattform geposted werden. Aber, der Trend zum richtigen IP TV geht weiter - und das nicht nur durch solche cleveren Angebote wie Zattoo. Diesen Dienst nutze ich gern auf Reisen, wenn man einfach mal TV gucken will. Diese Dienste schießen gerade wie Pilze aus dem Boden, auch gern für den mobilen Markt entwickelt, wie 3min.de. Und der Trend ist da ganz klar: Bandbreiten entwickeln sich rasant, Komprimierungsmethoden werden immer perfekter - das macht das Anschauen von "Bewegtbild" im Netz komfortabel. Zusätzlich schaffen die TV Anbieter mit ihren Mediatheken einen weiteren Grund, um TV nicht mehr wirklich im TV zu gucken, sondern über das Netz: Solche Events wie z.B. die Bundespräsidentwahl am 30.06.2010 haben den Vorteil von solchen Angeboten gezeigt - im Netz mit Live Bildern und direkt daneben die Möglichkeit, sich über den Live Chat an den Diskussionen zu beteiligen. Zusätzlich kommen dann noch solche Anbieter, die bisher nur in den USA durchschlagen, die das Streaming übers Netz von Filmen für eine Flatrate anbieten - wie z.B. Netflix. Da kann man für schlappe 8,99 $ im Monat so viel gucken, bis die Leitung glüht. Wer da noch wartet, wann der gewünschte Film im TV kommt oder vielleicht teures Bezahl-TV abonniert, ist wirklich selbst schuld. Selbst das Kaufen von Blue Rays scheint in diesem Zusammenhang zweifelhaft - warum sich das Regal vollstellen, wenn man alles bei Bedarf online abrufen kann? Mir fallen jetzt spontan nicht mehr wirklich zugkräftige Argumente fürs TV ein ... Live Events? Nun, ja, aber wie viele mit wirklicher Duchschlagskraft gibt es? Wie sagte ein Kollege so schön: "Es ist ein bisschen so, wie mit der Musikindustrie - noch verdienen alle TV Macher gutes Geld und in 5 Jahren sind sie dann total erstaunt, wenn alles am Boden liegt, und beschweren sich, dass man ja keine Warnungen bekommen hätte ..." Wie gesagt, das Radio lebt, gerade auch, weil sich die Macher über Modelle Gedanken machen, die die Konvergenzen zwischen altem und neuen Medium unterstreichen. Und das TV - die Konvergenz da scheint der Kannibalismus zu sein.]]>

Markus Dreesen's Space

Spezialist für Crossmediales Arbeiten - vernetzte Konzepte für Medienarbeit in klassischen Medien, im klassischen Online Bereich und auf Sozialen Plattformen. Mehr Informationen auf meiner Website, bei xing. Folgen Sie auch meinen Tweets.